AK-Leiter:
Mag. Manfred Dreiszker
Ziele & Aktivitäten des Arbeitskreises: Organisation von Vorträgen, die sich einerseits mit den Problemen und Grenzen der Regionalisierung im Allgemeinen auseinander setzen, und die andererseits die verschiedenen Themenbereiche der amtlichen Statistik unter Berücksichtigung des regionalen Aspektes beleuchten. Ein wichtiges Ziel des Arbeitskreises ist es, Vorträge auch in den Bundesländern abzuhalten.
Hintergrund: Vom Österreichergebnis bis zum Ergebnis eines einzelnen Hauses oder eines Betriebes existieren eine Vielzahl von Regionsgliederungen, angefangen bei der in Österreich häufigsten Gliederung „Bundesländer – politische Bezirke – Gemeinden“ bis hin zur europäischen Gliederung der NUTS-Einheiten. Aber auch für die unterschiedlichsten Verwaltungsgliederungen (Postleitzahlengebiete, Ortschaften, Siedlungseinheiten, Katastralgemeinden, Gerichtsbezirke, Arbeitsmarktbezirke, …) existieren zum Teil Daten, die oft schwer mit den Gliederungen der amtlichen Statistik vergleichbar sind.
Ein wichtiges Thema sind die Grenzen und die Probleme der Regionalisierung von Statistikdaten. Wie groß wurde eine Stichprobe gewählt, wie weit lässt sich bei den hochgerechneten Daten regional noch eine fundierte Aussage treffen. Bei Vollerhebungen – für Regionalstatistiker natürlich die wichtigsten Erhebungen – stellt sich ebenfalls die Frage der „vernünftigsten“ tiefsten Regionalgliederung wobei hier auch der Datenschutz ein Thema ist.
Die Liste der Themenbereiche, mit der sich die Regionalstatistik beschäftigt ist unbeschreiblich lang: Bevölkerung, Familie, Bildung, Arbeitsmarkt, Einkommen, Tourismus, Verkehrssicherheit, Wirtschaft, Landwirtschaft, Volkswirtschaft, … Man kann sagen, dass sämtliche Bereiche des sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens, zu denen es Statistiken gibt, auch einen regionalen Gesichtspunkt haben.
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